Donnerstag, 7. November 2013

Common times

Sei gewöhnlich ungewöhnlich
aber nicht ungewöhnlich gewöhnlich. 

Volkmar Frank


Wer bestimmt was gewöhnlich ist und was nicht? Jeder für sich oder wir als Ganzes? Die Eigenschaft des "gewöhnlich-seins" leitet sich doch von der Masse ab, wird quasi künstlich von eben dieser erschaffen. Also wiedermal ein abstraktes Konstrukt welches sich in unseren Hirnen manifestiert hat. Wer hat uns den Samen dieses angeblichen Wissens eingepflanzt?


Fortwährend ertappe ich mich dabei Leute zu verurteilen die nicht in mein Konzept der Gewöhnlichkeit passen. Wer bietet mir die Maßeinheit für diese Messlatte? Warum misst man überhaupt? Natürlich ist es in der Natur des Menschen, Sachen kategorisieren zu müssen. Jede kleine Kleinigkeit wird in die passende Schublade gepackt um sich anschließend zufrieden in den Schaukelstuhl des Lebens zurücklehnen zu können. Es ist mir zuwider. Ich tue es trotzdem. Wer nicht?


Natürlich! Ich vergaß die Weltverbesserer! Diejenigen unter uns die wissen wie es geht und auch bereit sind ihre Pauschalrezepte mit uns zu teilen. Diejenigen die keinen anderen Menschen verurteilen und keine Schubladen besitzen in welche sie die Menschheit kommissionieren können. Meinem bescheidenen Geiste ist diese Weisheit leider verborgen und viel Selbstreflexion ist vonnöten um solche Gedankengänge überhaupt in Gang bringen zu können. Wie ich sie beneide, diese Menschen die ohne Selbsterkenntnis durchs Leben wandeln. Und das nur weil sie es einfach nicht notwendig haben. Hut ab!


Würde ich mir all diese Fragen auch stellen wenn ich nicht stundenlang an diversen Ufern vegetieren würde? Hätte ich überhaupt die Zeit dazu? Wahrscheinlich nicht. Denn das Leben treibt uns an. Spornt uns zu mehr an. Wir können alles schaffen und das viel schneller und auch viel besser als der Rest. Wir sind es die den Takt vorgeben. Bestimmen in welche Richtung wir streben und bestimmen wer gewöhnlich ist und wer nicht. Bin ich froh, dass es zumindest jemanden gibt der weiß wie es geht. So brauchen wir alle keine Angst zu haben.



Dienstag, 22. Oktober 2013

Meine Welt

Auch wenn man nur zum Fenster rausschaut, sieht man die Welt. - Wilhelm Raabe


Die Welt ist es bestimmt, welche ich durch mein dreckiges Fenster sehen kann. Leere Dosen und weggeworfene McDonald´s Verpackungen schmücken den Gehsteig und unterstreichen somit ihren versifften Eindruck. Die Menschen irren, getrieben von ihrem Konsumwahn, durch die Straßen und sind auf der Suche. Ist es meine Welt die ich sehen kann? Oder besteht die Meinige doch eher aus dem Gebilde, welches ich nach meinen Vorstellungen zimmere? Vieles wird ausgeblendet oder nach Belieben verändert. Bewusst oder unbewusst. Die Hauptsache ist doch, dass man selbst zufrieden ist. Sich die Welt quasi so zurechtbiegen, dass man im eigenen Käfig gut sitzt.


Genauso sitze ich nun in meinem Käfig und starre in eines meiner Bücher. Manchmal frage ich mich warum ich das alles tue. Ein Gedanke wird vom nächsten gejagt und die Unzufriedenheitsspirale dreht sich mit unendlicher Geschwindigkeit in meine Richtung. Herr Raabe mag schon recht haben, dass ich auch aus solch einem Blickwinkel die Welt sehen kann. Doch das heißt noch lange nicht, dass ich mit ihr, geschweige denn mit meiner Situation zufrieden bin. Die Welt ist demnach allgegenwärtig, egal von welchem Fenster man rausblickt - oder auch nicht. Schließlich gibt es ja nur eine und ihr auszuweichen fällt schwer.


Doch manchmal reicht es. Die Reizüberflutungen müssen unterbrochen werden. Dann sitze ich wieder am Wasser und blicke auf die Wellen, welche mich mit sanfter Rhythmik wieder auf mein Wohlfühllevel bringen. Die Schilfhalme bewegen sich im Wind und ich bin angekommen. Dann brauche ich kein Fenster aus dem ich blicken muss. Ich bin mitten drinnen. Mitten in der Welt die ich liebe.




Samstag, 12. Oktober 2013

Angeln ist...

Warum gehen wir angeln? Was treibt uns eigentlich dazu, nächtelang an menschenleeren Ufern zu verbringen? Einem Außenstehenden ist das meist schwer zu erklären!

Für alle, die das oft nicht nachvollziehen können - hier ein Erklärungsversuch!


Dienstag, 8. Oktober 2013

Die Blätter fallen...

Die Blätter fallen, fallen wie von weit,
als welkten in den Himmel ferne Gärten;
sie fallen mit verneinender Gebärde.

Und in den Nächten fällt die schwere Erde
aus allen Sternen in die Einsamkeit.

Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.
Und sieh dir andre an: es ist in allen.

Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen
unendlich sanft in seinen Händen hält.

Rainer Maria Rilke


Dichte Dampfwolken steigen von der klaren Wasseroberfläche empor und unterstreichen meine Empfindungen. Ich blase in die heiße Teetasse und meine Brillengläser werden sofort undurchsichtig. Kaum wird meine Sicht wieder besser, erkenne ich einen Bieber welcher an einem Ast mit gefärbten Blättern nagt. Der Herbst ist da. Ich liebe seine trübe Stimmung. Sie ist intensiv und ehrlich. Am Wasser wird jeder Moment zu einem besonderen Bild, auf welchem Fehler nicht mehr korrigiert werden können. Und das ist gut so.



Alles geschieht mit größter Sorgfalt, Bedacht und Ruhe. Die Montagen werden an eine krautfreie Stelle befördert, an welcher im klaren Wasser viele zerbrochene Muschelschalen erkennbar waren. Eine melancholische Stimmung macht sich breit. Aber nicht im negativen Sinne. Sie benetzt damit die Umgebung und verleiht ihr einen anmutigen Schein. Die Luft wird kühl und ich sehe meinen Atem schweben.



Der letzte Schluck aus der Feldflasche wandert in meine Kanne. Ich rieche an dem Schwarztee und befördere meine Gedanken in eine fremde Welt. In eine Welt in der ich sein kann. Ohne Druck und ohne Hektik. Ich bin froh dass er da ist. Der Herbst. Gebannt von der abstrakten Mischung des grauen Nichts und der bunten Blätter, lasse ich die Zeit an mir vorübergehen. Ich schließe meine Augen und öffne sie erst bei Beginn der Dunkelheit. Alles ist kalt und nass. Doch die Front meines Brollys bleibt in der Tasche. Ich will ihn spüren, den Herbst. Ihn und seine Art die Natur zu gestalten.



Ich stehe in der dunklen Nacht und sehe die Reflexionen der grellen Lichter der Straße. Die Szenerie wirkt unwirklich. Ich greife ins kalte Wasser und öffne die Wiegeschlinge.

Da schwimmt er davon.

Mit größter Sorgfalt, Bedacht und Ruhe...



Donnerstag, 26. September 2013

Zurück im Alltag

Alltag ist lediglich ein Durchschnitt aus Geschehnissen. 

Daniel Goral

Zurück aus Frankreich schaute ich aus meinem Wohnzimmerfenster. Hunderte Leute wuselten die Fußgängerzone hinunter und strömten in die Straßenbahn. Die Regentropfen prasselten gegen die Scheibe und ich machte die Augen zu und dachte an die Sonne, welche mir noch vorige Woche an der Cote d´Azur ins Gesicht schien.

Kaum zurück in der Stadt, musste ich feststellen, dass mich das Fernweh erneut packte. Angeln zu gehen kam nicht in Frage, denn ich wollte wieder etwas Abstand bekommen. Ich liebe zwar die intensiven Zeiten am Wasser, so wie ich sie auch am Cassien erleben durfte, dennoch tut es gut auch aus anderen Kanälen Kraft tanken zu können. So beschloss ich mit Anna und einer handvoll guter Freunde ein paar Tage mit unseren VW Bussen zu verreisen. Das Wetter machte uns die Entscheidung einfach und so starteten wir in den Süden. Das Sulmtal, die Provence Österreichs, lockte mit Wein und Kulinarik.



Die Tage vergingen zu schnell, viel zu schnell. Kaum versah ich mich, war ich schon wieder im grauen Wien. Die Stadt wirkte trist, da man merkte, dass die kalte Jahreszeit Einzug hielt. Ich versuchte noch so viel Sonne wie möglich zu bekommen und machte einige Ausflüge in die umliegenden Naturgebiete Wiens. Schließlich wollten Anna und ich die letzten freien Tage nutzen bevor der Uni-Alltag wieder beginnen sollte. Wir kamen an einem Teich vorbei und ich konnte meinen Augen nicht trauen. Karpfen in teils monströsen Ausmaßen standen nahe der Wasseroberfläche und warteten nur gierig darauf Spaziergängern etwas Brot abzuluchsen. Dass Angeln verboten war, brauche ich an dieser Stelle wohl nicht mehr zu erwähnen. 


Nach diesem Anblick war mein Feuer wieder geschürt. Ich musste dringend ans Wasser und schon war der nächste Overnighter in Reichweite. Mit Arnold Pap an meiner Seite saß ich nun wieder auf meinem liebsten Platz. Es war schon über 3 Wochen her, dass ich wieder am Wasser war und ich genoss jede Sekunde. 


Es ist wunderbar an fremden Gewässern zu angeln und Neues auszuprobieren. Doch es ist immer wieder schön in den Alltag zurückzukehren. Jeder Handgriff sitzt und wurde schon unzählige Male durchgeführt. Ein Gefühl der Vertrautheit stellt sich ein und gibt Sicherheit im Handeln. Am Nachmittag statteten mir Sebastian Thell und Florian Wurzer noch einen Besuch ab und die Zeit verging wie im Flug.


Schön langsam verabschiedete sich die Sonne hinter den Häusern und ließ uns in den Lichtern der Stadt zurück. Als ich die zwei Besucher wieder mit dem Boot in der Zivilisation ablieferte, kam Stefan, ein Studienkollege, auf einen Sprung vorbei. Wir kochten Tee, tranken Wein und ließen es uns gut gehen. 


Wir plauderten über die Missstände der Gesellschaft, die Gründe warum man manchmal aus ihr flüchten möchte und ich versuchte dabei Stefan die Absurdität des Karpfenangelns näher zu bringen. Von außen betrachtet, ist es einfach schwer verständlich so viel Zeit und Energie in den Fang von Fischen zu stecken. 

Während unserer interessanten Diskussionen stellten sich auch die ersten Karpfen ein. Arnold konnte zwei stramme Schuppis überlisten und ich freute mich über einen hochrückigen Spiegelkarpfen.


Mein Studienkollege war wieder in seinem trauten Heim und ich atmete noch immer die kalte Nachtluft ein und blickte auf die glatte Oberfläche des Wassers. Die mich überkommende Ruhe und der warme Schlafsack trugen dazu bei, dass ich in einen tiefen Schlaf fiel. 

Plötzlich hörte ich ein Klopfen auf meinem Aluboot. Als ich die Augen öffnete, es war bereits früh am Morgen, sah ich Franz, einen Angelkollegen. Er sagte nur zu mir, dass ich weiterschlafen solle. Schlaftrunken rollte ich mich wieder auf die Seite und befolgte seine Worte. 

Als mein Wecker läutete wusste ich nicht mehr was im Morgengrauen geschehen war. Ist Franz auf meinem Swim gewesen, habe ich das alles nur geträumt? Ich konnte mich beim besten Willen nicht genau erinnern. Als ich aufstand und in mein Boot sah, stand dort ein kleine Tasche mit frischem Gebäck und einer Ausgabe der heutigen Zeitung. Ein außerordentlich feiner Zug von ihm! 

Dankbar biss ich in das resche Plundergebäck und war froh wieder hier zu sein. Hier, auf meinem Swim an meinem Hausgewässer. Hier, im Alltag und der grauen Stadt. 

Dienstag, 3. September 2013

Gegenwart

Vergangenheit und Zukunft gibt es nicht, es gibt nur eine unendlich kleine Gegenwart. In dieser eben vollzieht sich das Leben. - Lew Tolstoi

Und da bringt es Herr Tolstoi wieder einmal genau auf den Punkt! Viele Situationen in denen wir uns befinden, machen uns das klar. Man schwelgt in Vergangenem, wird aber immer wieder in das Jetzt zurückgeholt. Denkt an die Zukunft, muss aber zuerst die Gegenwart meistern. Die letzten Tage und Wochen waren voll mit Momenten in denen man das Leben spürte. Endorphine schossen durch meinen Körper und mir war klar, dass ich das Richtige tat. Ich konnte einen neuen PB auf die Matte legen und war platt von der Schönheit und Macht die von diesem Tier ausging. Mehr von der Fangstory wird in einer der nächsten "Carp in Focus" Ausgaben nachzulesen sein.



Ich bekam aber auch die Kehrseite der Medaille zu spüren. An nur einem Abend passierten so ziemlich alle Dinge, die man sich als Karpfenangler nicht wünscht. Am Weg zum Wasser steckte ich mit dem Auto im knietiefen Schlamm und brauchte eine gefühlte Ewigkeit um den PKW wieder frei zu bekommen. Brassen attackierten meinen Platz und als sie weg waren, wurde eine Karausche nach der anderen gedrillt. Eine meiner Ruten und ein Hanger sind gebrochen. Besser ich beschreibe den Hergang wie dies geschah nicht näher. Manchmal führt man sich auf, als ob man das erste Mal angeln wäre. Zum Glück konnte ich mein Leid mit Patrick Wanhal teilen. Übrigens rutschte er am Weg zu seinen Ruten auf einer Steinpackung aus und hatte echtes Glück sich nicht gröber verletzt zu haben. Zu guter Letzt wurden wir die ganze Nacht von einer Horde Gelsen gequält. Naja, was macht man nicht alles um einen unserer geliebten Schuppenträger in den Händen zu halten. Und so war es dann auch. Als Rettung der Session konnte ich einen tollen Fisch fangen, welcher während des Drills wirklich alles gab!


Extremsituationen wie diese machen uns immer wieder klar, dass wir Menschen sind. Menschen mit Gefühlen und externen Faktoren die diese beeinflussen. Die Achterbahn "Angeln" treibt uns manchmal in den Wahnsinn, kann uns aber auch atemberaubende Augenblicke schenken. Die Gegenwart ist es in der wir leben und angeln.

Nach der Session mit Patrick, welche uns wirklich alles abverlangte, entschied ich mich gleich wieder ans Wasser zu fahren! Ich halte es für eine schlechte Idee mit mieser Laune das Angeln zu beenden und mit einem schlechten Karma, falls es sowas geben sollte, nach Hause zu fahren. An meinem Hausgewässer angekommen, baute ich schnurstracks mein Camp auf und beförderte in eingeübter Manier die Montagen in die Krautlöcher. In der darauffolgenden Nacht konnte ich einige schöne Fische überlisten. Besonders ein paar kleine, hübsche Spiegelkarpfen zauberten mir ein Lächeln ins Gesicht.



Das Leben ist einfach schön und wir sollten es genießen! Nicht nur von tollen Momenten der Vergangenheit zehren oder von Zukünftigen träumen. Nein, das Leben findet jetzt statt und bietet uns so viel Schönes! Ich möchte diesen Blogeintrag mit einem Zitat des großen Rod Hutchinson beenden. Dieser soll uns klar machen, dass wir mit offenen Augen durchs Leben gehen sollten und dabei die kleinen Dinge, welche das Leben lebenswert machen, nicht aus den Augen verlieren dürfen!

Don´t forget the flowers along the way. - R. Hutchinson

Freitag, 9. August 2013

SOMMERloch

Auch das ist Kunst, ist Gottes Gabe,
aus ein paar sonnenhellen Tagen
sich soviel Licht ins Herz zu tragen,
daß, wenn der Sommer längst verweht,
das Leuchten immer noch besteht.

Johann Wolfgang von Goethe


Sommer! Die Luft in der U-Bahn ist stickig und wird durch die diversen menschlichen Ausdünstungen und Kebap-Konsumptionen auch nicht gerade verbessert. Ich komme mir vor wie eine eingelegte Sardine. Nur nicht in Öl sondern in Körpersäften, welche von klebrigen Gliedmaßen der Mitreisenden herabtropfen. Zusammengepfercht wie bei Tiertransporten lassen wir uns von einer Eisdiele zur nächsten chauffieren, oder doch lieber ins Freibad?

Die Finger sind klebrig und die Hälfte meines Eises ist zwischen meinen Fingern auf meine frisch geputzten Schuhe getropft.  Mhm, komisch dass der Genuss der gefrorenen Masse kürzer anhält, als die Zeit, welche man in einer Schlange investiert, um sie zu erwerben. Wie auch immer, die Schuhe sind auf jeden Fall schmutzig und der Aggressionspegel steigt. Nicht nur bei mir, sondern wie es scheint auch bei allen anderen.

Durch die herabgelassenen Fenster des BMWs dröhnt billiger Rap, welcher so laut aufgedreht ist, dass sich jeder im Umkreis eines Kilometers davon überzeugen kann, dass der Lenker des Fahrzeuges keinen Geschmack hat. Die Reifen quietschen und die Huptöne überschlagen sich. Wer bekommt wohl den nächsten freien Parkplatz in der nähe des Schwimmbades?

Auf der gegenüberliegenden Straßenseite kann ich zwei Männer beobachten die sich laut anschreien und dabei wild mit den Händen gestikulieren. Ich kenne nicht den Grund, will ihn aber auch gar nicht wissen.

Der Sonnenbrand auf meinem Rücken ist gerade in seiner Höchstform aufgelaufen. Ich hätte besser auf meine Freundin hören und mich eincremen sollen. Ich komme mir ertappt vor. Und wie ein kleines Kind, welches nach einer Trotzaktion eines besseren belehrt wurde.

Die Nächte in der Stadt sind schwül und hell. Ich wälze mich im Bett. Von einer Seite auf die andere. In der Hoffnung in einer Position einzuschlafen, in welcher die Hitze am schwächsten wirkt. Das Surren des Ventilators ist zwar laut. Der Straßenärm, welcher von dem offenen Fenster hereinhallt aber lauter. Zwei Gelsen konnte ich vor dem Einschlagen noch erschlagen. Die Stiche am Morgen zeugten aber von der Tatsache, dass ich nicht alle töten konnte.

Es gab nur eine Lösung für das Dilemma. Flucht! Flucht ins Loch. Ins SOMMERloch. Die besagte Zeit in der angeblich die Fische nicht mehr fressen und lieber mit einem Cocktail an der Bar chillen. Wie auch immer, trotzdem besser als die zuvor erwähnten Optionen.

Ich stand im Boot und fuhr dem Loch entgegen. Es sollte mich verschlucken und von dem heißen, höllengleichen Flecken Erde ablenken. Die Routine stellte sich ein. Sie ist einfach da, egal bei welchem Wetter. Und siehe da, ein paar Fische hatten Heißhunger und verzichteten auf den Besuch im Freibad. So wie ich. Umso besser!








TL, euer Johannes